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Organisation
Aufbau der Kreispolizeibehörde Wesel

Seit dem 12.12.2011 arbeitet die Kreispolizeibehörde Wesel im sogenannten Direktionsmodell. Die Direktionen arbeiten eng zusammen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und professionelle Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger zu leisten.

Die Strukturen und Aufgaben entnehmen Sie dem Geschäftsverteilungsplan und dem Organigramm.  

Allgemeine Informationen zum Kreis Wesel:

Die Gesamtfläche des Kreises beträgt 1042 qkm. Das Straßennetz beträgt rund 3000 Kilometer.

Der Kreis Wesel ist nach der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1975 aus Teilen der Kreise Dinslaken, Moers und Rees hervorgegangen. Er umfasst die Ballungsrandzone des Ruhrgebiets mit den Städten Dinslaken, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Voerde und Wesel. Eher ländlich strukturiert ist das Gebiet der Städte Hamminkeln und Xanten und der Gemeinden Alpen, Hünxe, Schermbeck und Sonsbeck. Der Kreis Wesel hat rund 480.000 Einwohner.

Der Kreis unterstützt die internationale Zusammenarbeit und ist bereits 1953 eine Partnerschaft mit der County Durham (Großbritannien) eingegangen. Seitdem finden regelmäßige Jugendbegegnungen statt. Der Kreis Wesel ist auch Mitglied der Euregio Rhein-Waal und der Region NiederRhein.

Die Wirtschaftsstruktur des Kreises wird unter anderem durch Logistik, Hightech, Chemie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Landwirtschaft und den Bergbau mit den Sparten Kohle, Salz und Kies bestimmt. Im Oktober 1984 wurde das damals größte Steinkohlekraftwerk Europas in Voerde eingeweiht. Arbeitsmarktpolitische Probleme entstanden durch die Schließung der Schachtanlagen Rheinpreußen in Moers Anfang 1990, die Zusammenlegung der Schachtanlagen Rheinland in Moers und Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort zum 1. April 1993 und die Zusammenlegung von Niederberg und Friedrich-Heinrich zum 1. Januar 2002 sowie durch die Schließung des Bergwerks Lohberg in Dinslaken Ende 2005.

Der niederrheinische Kreis Wesel wird wegen seiner Lage am Rand des Ruhrgebietes auch „Grüne Lunge des Ruhrgebietes“ genannt, was sich in steigenden Besucherzahlen niederschlägt.