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Kreis Wesel - Sicher durch die Karnevalstage
Polizei gibt Tipps und Hinweise
PLZ
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Polizei Wesel
Polizei Wesel

Am kommenden Donnerstag startet mit Altweiber auch im Kreis Wesel wieder der Straßenkarneval.

Ob im Club, auf privaten Feiern, Karnevalsumzügen oder Motto-Partys - damit der eigene Spaß und die eigene Sicherheit nicht zu kurz kommen, gibt die Polizei ein paar Tipps und Hinweise.

Bei aller Ausgelassenheit sollte sich jeder auch vor Konflikten und Belästigung schützen, 
denn ausgelassene Stimmung und Alkoholkonsum bieten immer auch Konfliktpotential.

Hier gilt grundsätzlich:

Wer sich sicherheitsbewusst im öffentlichen Raum bewegt, kann sich vor vielen Gefahren schützen.

  - Achten Sie aufeinander. Gehen Sie am besten in der Gruppe und 
    versuchen Sie einander den Abend über im Blick zu behalten.
  - Gehen Sie drohenden Konflikten möglichst frühzeitig aus dem Weg 
    und provozieren Sie andere Menschen nicht.
  - Treten Sie selbstbewusst auf und verbitten Sie sich 
    belästigendes Verhalten oder Betatschen. Auch Freunde und 
    Bekannte müssen Grenzen akzeptieren und dürfen zurückgewiesen 
    werden.
  - Bitten Sie im Notfall anwesende Personen laut um Hilfe oder 
    rufen Sie über die 110 die Polizei - wenn Sie oder andere z. B. 
    belästigt, bedroht oder angegriffen werden.
  - Sorgen Sie dafür, dass Ihr Handy aufgeladen und griffbereit ist,
    damit Sie im Ernstfall die Polizei verständigen können.
  - Achten Sie auf Ihr Getränk und die Getränke Ihrer 
    Begleitpersonen. Lassen Sie offene Getränke nicht 
    unbeaufsichtigt stehen.
  - Nehmen Sie keine offenen Getränke an, vor allem nicht von 
    Fremden.
  - Investieren Sie das Geld für den letzten Drink lieber in eine 
    Taxifahrt nach Hause.
  - Wenn Sie bemerken, dass eine Freundin oder ein Bekannter 
    besonders angetrunken ist, sorgen Sie für einen sicheren 
    Heimweg. Rufen Sie zum Beispiel ein Taxi.
  - Nutzen Sie für den Nachhauseweg die beleuchtete Hauptstraße, 
    nicht die dunkle schnelle Abkürzung.
Wichtig zu wissen: Der Einsatz von Reizgas ist nicht immer eine effektive Hilfe. 
Sie können das aggressive Verhalten von Tätern steigern und dadurch das Verletzungsrisiko für das Opfer erhöhen.

Die Polizei bittet zudem darum, nach dem Genuss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln die Finger
(vor allem) von motorisierten Fortbewegungsmitteln zu lassen. 
Beim Fahrrad gilt zwar grundsätzlich die absolute Fahruntüchtigkeit (ab 1,6 Promille), 
bei einem Unfall sieht die Sache aber anders aus und kann auch Auswirkungen auf Ihre Fahrerlaubnis haben.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf ihre kreisweiten intensiveren Kontrollen über die Karnevalstage hin.

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110